Nachricht v. Frühcheneltern

Nachricht v. Frühcheneltern

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Danke !!!

Sehr geehrte Frau Haas + Team !

Hiermit möchte ich Ihnen allen - auch im Namen meiner Ehefrau - für Ihren wertvollen Dienst danken.

Unsere kleine F.L. kam in der 35. Schwangerschaftswoche am Donnerstag, 21.11. abends (...) zur Welt.

Wegen "Startschwierigkeiten" muss sie die ersten Lebenstage auf der Kinderintensivstation versorgt werden. 

Das ist für uns Eltern nicht so einfach. Wir haben es uns eben schöner und einfacher vorgestellt.

Die von Ihnen so wundervoll hergestellten Mützchen und Strümpfchen haben uns mental sehr erfreut  

und so viel Farbe und Wärme in den Brutkasten gebracht.

So haben Sonden, Schläuche, Kabel und Zugänge auf uns nicht mehr einen so bedrohlichen Eindruck gemacht.

Ihr Dienst scheint vielleicht anderen oberflächlich betrachtet zunächst sekundär.

Im Akutfall - wie bei uns - aber unglaublich wertvoll und wichtig.

Weiter so.

T.B.

(Mail v. 28.11.2013)

 

 

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Liebe Frau Haas!
 
Mitte 2010 habe ich Ihnen ein Päckchen mit Frühchensachen geschickt, die ich aus meinen Wollresten gestrickt hatte, weil ich Ihre Idee und Ihr Engagement so großartig fand! Meine Restekiste war dann leer, und ich gebe zu - ich habe eine ganze Weile nicht mehr an Sie gedacht.
 
Im Mai letztes Jahr kam meine kleine Tochter zur Welt, fünf Wochen zu früh, aber bis auf eine etwas wacklige Sauerstoffsättigung gesund und stabil. Als wir sie wenige Stunden nach der Geburt zum ersten Mal auf der Frühchenstation besucht haben, trug sie eine handgestrickte Mütze aus blau melierter Sockenwolle, die mir in ihrer Art sehr bekannt vorkam! Hatte ich beim Stricken keinen Moment daran gedacht, dass wir einmal selbst froh über eine Frühchenmütze sein könnten, wurde mir in diesem Augenblick ganz warm ums Herz und schlagartig der wirkliche Wert dieser winzigen Strickwerke bewusst! Von einer liebevoll handgefertigten Mütze "behütet" fiel es mir nicht ganz so schwer, mein Baby auf der Station zurückzulassen. Die Strickmützen begleiteten uns drei weitere Wochen, die wir im Klinikum (..) verbrachten, und halfen unserer kleinen M. ihre Körpertemperatur zu halten.
 
M. ist jetzt 18 Monate alt, ein Wirbelwind und Sonnenschein, und auch wenn ich nicht weiß, ob die Mützen in (..) .auch durch Ihre Hände gegangen sind, wollte ich Ihnen unsere Geschichte doch mal schreiben.
 
Ganz herzliche Grüße und weiterhin viel Energie und Freude bei Ihrer Arbeit!
 
Ihre C.  K.

 

 
(Diese Mail erreichte uns am 19.Oktober 2013 und es hat sich heraus gestellt, dass die kleine M. tatsächlich auf einer von uns belieferten Station lag.
kappewinkend S.Pfitzner )