Digital Detox
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Digital Detox – Was ich gelernt habe

Ist es die Mühe wert, sich von der Technologie zu trennen? Hier ist, was ich gelernt habe, nachdem ich einen Monat lang jeden Sonntag einen digitalen Detox gemacht habe.

Ich bin schon ziemlich bewusst im Umgang mit meinem Handy (mein Telefon ist immer im “Nicht stören”-Modus mit Zeitlimits für Social Media Apps), aber ich hätte nie gedacht, dass ich mir einen ganzen Tag ohne meine digitalen Geräte nehmen könnte.

Wenn du ständig mit Apps und Geräten verbunden bist, die dir deine Aufmerksamkeit stehlen wollen (Netflix hat gesagt, dass ihr Hauptkonkurrent der Schlaf ist), verlierst du den Überblick über die Realität und deine Identität außerhalb der Technologie.

Ich dachte, das wäre das perfekte Experiment, um zu sehen, ob es einen positiven Effekt auf mein Mindset haben würde. Nachdem ich einen Monat lang jeden Sonntag ein digitales Detox durchgeführt habe, erzähle ich dir, was ich dabei gelernt habe und wie ich es geschafft habe, ohne mich zu langweilen.

Wie eine digitaler Detox aussieht


Ist es die Mühe wert, sich von der Technologie zu trennen? Hier ist, was ich gelernt habe, nachdem ich einen Monat lang jeden Sonntag einen digitalen Detox gemacht habe.
Das Buch 24/6 basiert auf der Erfahrung von Tiffany Shlain, die sich einen Tag pro Woche von der Technologie fernhält. Inspiriert von ihrem jüdischen Erbe, nennt Shlain diese Tage “Technology Shabbats”. Sie kombiniert vierundzwanzig bildschirmfreie Stunden mit Schabbat-Ritualen wie einem besonderen Freitagabend-Essen mit Familie und Freunden.

Ihre Familie (inklusive der Kinder) macht von Freitagabend bis Samstagabend bildschirmfrei und schränkt alle modernen Technologien ein. Sie benutzen sogar ein Festnetztelefon, um zu telefonieren und einen Plattenspieler, um Musik zu hören (ich wusste, dass ich diese Dinge bei meinem Experiment nicht umsetzen würde).

Was mich am meisten inspiriert hat, diese Idee auszuprobieren, war die Beschreibung der Autorin über ihre Samstagsroutine. Hier ist, wie die Tech Shabbat’s ihrer Familie aussehen (ich werde meine später teilen):

  • Freitagnachmittag – frisches Obst und Blumen vom Bauernmarkt abholen
  • Freitagabend – Freunde zum Abendessen einladen (koche jeden Freitag das gleiche Essen, um das Rätselraten zu vermeiden)
  • Samstagmorgen – Tagebuch schreiben, lesen
  • Samstagnachmittag – Musik (hören und spielen), Kochen, Ausflüge in die Bibliothek, Fahrrad fahren, Basketball, Yoga, geplante Aktivitäten, Besorgungen, etc.

Die Vorteile einer digitalen Entgiftung

Warum solltest du einmal in der Woche frei von Technik sein wollen? Hier sind einige wichtige Vorteile dieser wöchentlichen Praxis:

Mehr Zeit für Hobbys

“Unplugging” gibt uns Zeit, zu wachsen und neue Fähigkeiten zu erlernen. Oft vermeiden wir dies, weil wir denken, dass wir nicht genug Zeit haben, aber in Wirklichkeit haben wir nicht die Aufmerksamkeitsspanne, um es überhaupt zu versuchen.

Persönliches Wachstum

Beim täglichen Kampf mit Ungeduld kann ein Detox dabei helfen, Geduld zu üben. Wenn wir uns darin üben öfter offline zu sein, können wir unsere Charakterstärken entwickeln und an der Verbesserung unserer Schwächen arbeiten.

Tiefere Verbindungen

Wenn wir den Stecker ziehen, können wir unsere Aufmerksamkeit großzügiger auf die Menschen um uns herum richten. Es gibt uns auch die Möglichkeit, uns tiefer mit uns selbst zu verbinden, ohne Ablenkung oder Vergleich.

Indem du dir einen kompletten Tag pro Woche von Bildschirmen, von Verpflichtungen und von der Verfügbarkeit freistellst und dich reflektieren und verbinden lässt, wird der Tech Shabbat zur ultimativen Technologie, die dich zur kreativsten, präsentesten und produktivsten Version deiner selbst macht.


Meine digitale Detox-Routine


Ist es die Mühe wert, sich von der Technologie zu trennen? Hier ist, was ich gelernt habe, nachdem ich einen Monat lang jeden Sonntag eine digitale Entgiftung gemacht habe.
Meine übliche Sonntagsroutine bestand darin, stundenlang YouTube zu schauen, durch soziale Medien zu scrollen und ziellos im Internet zu surfen. Hier sind einige Regeln, die ich mir selbst auferlegt habe:

  • Keine E-Mails checken
  • Keine sozialen Medien
  • Kein YouTube
  • Keine Computer
  • Telefon nur für Texte oder Anrufe benutzen
  • Kein Fernsehen während des Tages (eine oder zwei Episoden am Abend waren okay)
  • Hier ist eine monatliche Zusammenfassung, wie mein Sonntagsplan aussah:

Digitaler Detox – Was ich gelernt habe

Nach einem Monat dieser Challenge, sind hier einige wichtige Dinge, die ich durch das wöchentliche Unplugging gelernt oder erfahren habe.

Es gibt mir etwas, auf das ich mich freuen kann

Einen Tag weg von der Online-Welt zu nehmen, fühlt sich an wie eine Flucht und eine Ausrede, um von allem wegzukommen. Ich wusste, dass mein Tag sonntags ruhig und entspannend sein würde, und das machte es zu etwas, auf das ich mich jede Woche freute.

Ich kann mich auch ohne Technik beschäftigen

Ich habe im letzten Monat so viele Bücher gelesen wie schon lange nicht mehr. Das hat mir definitiv gezeigt, dass ich mich auch ohne Technik beschäftigen kann. Wenn du schon immer mal ein Hobby aufnehmen oder eine Sprache lernen wolltest, wäre das der perfekte Weg, um das zu tun.

Montags bin ich produktiver

Seitdem ich am Sonntagabend nicht mehr bis spät in die Nacht aufbleibe, um Netflix zu schauen oder im Ibternet zu surfen, wache ich am Montagmorgen in einem guten Geisteszustand auf. Ich hatte das Gefühl, mehr Klarheit und Motivation zu haben, um mit meiner täglichen Aufgaben anzufangen, ohne zu prokrastinieren.

Ich bin mehr motiviert, effizient zu sein

Zu wissen, dass ich am Sonntag keine Arbeit erledigen konnte, machte mich unter der Woche effizienter. Anstatt mir selbst zu sagen, dass ich am Sonntag ein paar Dinge erledigen kann, habe ich sie vorher erledigt, damit ich meine technik- und arbeitsfreien Sonntage voll und ganz auskosten konnte.

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